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VIII (für devox^^)

Ich versuchte diese Worte zu verstehen, aber…was war dieses Underverse? Wie sollte mir dieser Gesang helfen? Doch dann erschien vor mir ein schwarzer Nebel, fast schon dichter Rauch…er stieg auf, bis er eine mannshohe Säule bildete. Und der Gesang begann erneut, doch war dieses Mal etwas anderes zu hören…

 

Er dreht sich im schwarzen Licht
Sein Schatten explodiert wie ein Vulkan
Er ist wie ein Stern, der spricht
Keiner weiß von ihm, keiner der ihn jemals sah
Er öffnet das Tor der schwarzen Legionen
Er schließt den Kreis. Er ist das Omen

Senke dein Haupt vor ihm
Wenn er im Orbit glänzt
Spüre die Macht, wenn er euch von den Göttern trennt
Er hat kein Heiligtum
Lebt ohne Licht im Raum
Er ist am Leben
Doch verflucht 

Er ist die Kraft, die Macht und die Prophezeiung in Ewigkeit…

 

Die schwarze Säule aus Rauch bekam eine Gestalt. Sie hielt etwas in ihren Händen…ein…sie hielt ein Buch fest umgriffen. Sie näherte sich mir und schlug es auf…es sah mich an…zumindest hatte ich das Gefühl: „Aufgeschlagen liegt es da, seit Menschen gedenken bewacht vom Herrn der Schatten. Das Buch, mit den düsteren Kräften. Verfasst vom Atem der Zeit. Nur alle tausend Jahre, wird den Sterblichen Einblick gewährt, auf das die Botschaft nie in Vergessenheit gerate.“ Seine Stimme klang dumpf, tief und eindringlich. Ich blickte ihn an: „Wer…wer bist du? Was willst du?“ Die Gestalt schlich um mich herum: „Was ICH will? Nun ich denke die Frage stellt sich nicht…ICH habe nichts zu wollen…aber du hast anscheinend ein Anliegen…nicht wahr?“ Ich stand auf und stellte mich ihm gegenüber: „WER bist du?!“ Ein Lachen erfüllte die Ebene: „Nun…lieber Sephirot…ich bin…weder ein Gott, noch ein Erzengel…Ich komme aus dem Reich des Bösen, ich bin der Abgrund, mein Name ist Lucifer, Herr der Finsternis. Der Herr der Schatten, bedrohlich und düster. Ich bin die Finsternis.
Beherrscher des Lichts.“ Ich wich zurück. „Der Herr der Finsternis? Aber ich dachte das wäre Echidna?“ Wieder erschallte ein Lachen aus Lucifers Kehle: „ Echidna? Gottes Sohn? Lächerlich…wieso sollte Gottes Musterschüler sich der Finsternis ergeben?“ „Ehm…Lucifer? Echidna kämpft mit mir und meinen Freunden gegen Gott…“ Entsetzen zierte nun sein Gesicht: „Das…das kann nicht…wie lange war ich fort?! Es…nein, das darf nicht sein…das Gefüge des Universums ist gebrochen…wie…wie konnte das…NEIN! Welches Jahr haben wir?!“ Ich erzählte ihm, was bisher geschehen ist und er nahm alles voller Erstaunen und Wissbegierde auf. „Das ist nicht gut…alles ist durcheinander…und hinzu kommt noch, dass ich das Chaos bemerke…töricht von ihm zu glauben meinen Platz einnehmen zu können, aber das wird er mir büßen! Doch nun stehen wir vor einer äußert schwierigen Aufgabe…Die Kraft von Onyx? Gib sie mir!“ „Tut mir Leid, aber das kann ich nicht. Das musst du mit Sasuke ausmachen…Er hat ihn besiegt.“ Er trat zurück…und sagte: „Sephirot? Würdest du Sasuke herbringen? Ich benötige die Kraft von Onyx um wieder auf die materielle Ebene zurückzukehren!“ Ich versprach es ihm und kurz darauf war Sasuke in der Ebene der Leere. „Also, Lucifer, richtig? Du möchtest die Kraft von Onyx…dann kämpfe mit mir! Falls du mich besiegst, überlasse ich sie dir gerne, falls du es aber nicht schaffen solltest, bekomme ich deine gesamte Macht! Einverstanden?“ Lucifer ging auf Sasuke zu, lächelte ihn an und stimmte zu. Dann wich er zurück und lies den schwarzen Nebel um ihn herum verschwinden. Er hatte schwarzes, buschiges Haar und einen kurzen Bart am Kinn. Auch seine Wangen waren bedeckt, aber von kürzeren Haaren. Er trug schwarze runde Ohrringe und hatte sowohl einen Ring in der Nase, als auch zwei in der Unterlippe. Er hatte insgesamt eine stattliche Statur, die von einem schwarzen Mantel bedeckt wurde und das Rüschenhemd darunter verbarg. Seine Fingernägel waren klauenartig, schwarz und mit einigen Ringen bedeckt. Und wieder ertönte ein Gesang, als er sich aufrichtete.

 

Lucifer Mortuus Diabolus.

Nec Deus, Nec Arch Angelus.

 

Er war unglaublich schnell, nicht einmal Sasuke konnte ihm folgen. Dann stand er direkt vor ihm: „Sasuke? Du bist ziemlich langsam…“ Sasuke aktivierte sein Sharin-Gan und sprang in die Luft. Am höchsten Punkt angelangt, beschwor er die Kräfte von Onyx herauf. „Onyx, Schattenhund, erhöre meinen Ruf! Leih mir deine Kraft für diesen Moment!“ Sasuke wurde von einem schwarzen Schleier  umhüllt und Lucifer tat es ihm gleich. Nun konnte der wahre Kampf beginnen. Die Mächte des Schattens und der Finsternis trafen aufeinander. Luzifer war weder überrascht, noch verängstigt und mich erinnerte dieser Kampf an das Aufeinandertreffen von Ishariot und dem Chaos. Sasuke schnellte auf Lucifer zu, kurz bevor er auf Armeslänge herangekommen war, bremste er seinen Flug ab, war blitzschnell auf dem Boden und lief auf Lucifer zu mit zwei Schattenschwertern in der Hand. Doch als er zu einem Schwertstreich ausholen wollte, schreckte er zurück. Er sah in Lucifers Augen und erstarrte. „Dieser Blick…DIESER BLICK! WARUM? SIEH MICH NICHT SO AN!!!“ danach brach Sasuke in bittere Tränen aus. Lucifer stoppte seinen Angriff und sah Sasuke an, wie er auf dem Boden lag und winselte. Lucifer kam näher, doch Sasuke kroch auf allen vieren immer weiter fort von ihm. „GEH WEG! LASS MICH IN RUHE! Geh…geh…weg…bitte…BITTE!!!“ Lucifer trat zurück und schloss seine Augen. Kaum war Sasuke nicht mehr in seinem Blick gefangen beruhigte er sich: „Was sind das…für Augen? Ich…ich…“ Lucifer antwortete ohne Sasuke ausreden zu lassen: „Das ist das Rinne-Gan, das Auge der Reinkarnation, des Zyklus des Leidens. Anscheinend hast du es schon mal gesehen, nicht wahr Sasuke? Sag mir wo…“ Sasuke sah auf den Boden und ballte seine Faust: „Mein Bruder…ER HAT ES!“ Lucifer sah ihn verwundert an: „Dein Bruder? Wer ist dein Bruder?“ Und obwohl er seine Augen immer noch geschlossen hatte konnte man seine Verwunderung nicht übersehen. Sasuke starrte ihn genauso hasserfüllt an, wie er seinen Bruder immer ansah: „Mein Bruder ist…Ishariot!!! Bist du jetzt zufrieden?!“ Und nun erblasste Lucifer: „Ish…Ishariot? Er ist…dein Bruder? Nun wird mir klar, warum du die Gabe der Dunkelheit nicht freiwillig hergeben möchtest. Ich habe schon viel von ihm gehört im Underverse. Es ist deine einzige Chance ihn zu besiegen, hab ich recht?“ Sasuke sah weg, doch Lucifer wusste, dass er Recht hatte. Lucifer öffnete seine Augen wieder: „Es tut mir Leid Sasuke aber ich werde auf mein Rinne-Gan nicht verzichten.“ Sasuke stand auf und löste den Schleier um sich herum auf. „Hier…nimm es…wenn ich deinem Blick schon nicht standhalten kann, bringt es mir bei ihm erst recht nichts…“ Sasuke griff in seine Brust und holte die Essenz der Dunkelheit heraus. Lucifer streckte seine Hände aus und verband sich mit der Energie. Er schrie auf: „ICH FÜHLE MEINEN KÖRPER!“ Und die Ebene der Leere färbte sich schwarz. Sasuke sah sich um: „Was…was ist passiert?“ Lucifer lächelte ihn an…: „DAS ist die Schwarze Sonne…sie gibt mir meine Kraft zurück. Sie erscheint immer dann, wenn ich sie benötige. Wir sind miteinander verbunden. Ich werde wohl noch einige Zeit hier bleiben müssen, bis ich vollständig regeneriert bin.“ Er erschuf eine große schwarze Hülle um sich herum und legte sich hin. Sasuke sah in an: „Wieso tust du das?“ Lucifer erwiderte: „Nun, wenn ihr es schafft hier hin zu kommen, wer weiß, ob das nicht noch wer anders kann…“ Dann schloss er die Kuppel komplett und Sasuke verließ die Ebene. Zurück in der realen Welt erzählte uns Sasuke nicht was vorgefallen war, er setzte sich zu uns und schwieg. Es war immer noch tiefste Nacht und unsere Gruppe fand keinen Schlaf, die Ereignisse der letzten Zeit beunruhigten alle.

 

In Gottes Palast…

Gott saß auf seinem Thron und verspeiste ein paar Köstlichkeiten. Er spie alles wieder aus und sah, dass sich das Mahl in Asche und Kohle verwandelt hatte. Er blickte sich um, doch war nichts zu sehen, nichts, nur Leere. Er stand auf und schaute in die Sterne, bis ihm etwas unbehaglich erschien…an seinen Schläfen lief etwas herunter, aber es war kein Blut, es war schwarz und hüllte die Luft in einen fauligen Gestank. Dann wurde ihm bewusst, was all dies hervorgerufen hatte. Das Chaos musste in der Nähe sein. Was kann er diesmal wollen? Es läuft doch alles gut…dann ein Donnergrollen und die Nacht zog herauf. Aus dem dichten Nebel, in den sich die Flüssigkeit nun verwandelte, trat es heraus, das Chaos…Gott zitterte am ganzen Leib, nicht aus Angst vor dem Chaos, sondern einfach nur aus Instinkt, ein Instinkt, der ihm sagte, dass dieses Wesen von Grund auf böse ist. Er sah das Chaos an: „Was…was kann ich diesmal für euch tun, Meister?“ Das Chaos beachtete ihn nicht und setzte sich auf Gottes Thron. Dann lies er sich dazu herab ihm eine Antwort zu geben: „Habe ich dir erlaubt zu sprechen? Du wagst es einfach mich anzusprechen OHNE Erlaubnis?“ Das Chaos sprang in seinem Zorn auf Gott zu, stoppte aber kurz vor ihm, weil sein Anblick es nicht wert war ihn zu töten. „Jämmerliches Geschöpf…STEH AUF UND HÖR AUF ZU WIMMERN WIE EIN MENSCH!!! Oh…entschuldige…du BIST ja einer mahahahaha MAHAHAHAHAAAAA!“ Gott versuchte seine Fassung wiederzugewinnen und jeden anderen hätte er bei diesem Satz getötet…: „Meister…? Darf…darf ich sprechen?“ Das Chaos machte keine Anstallten ihm zu antworten…er fuhr einfach fort mit dem, was er vorhatte zu sagen: „Ich bin zu dir gekommen um dich über etwas zu informieren…es geht um Lucifer…“ In Gott stieg die Angst weiter auf… „Lu…Lucifer? Was…was ist…“ „Sie haben ihn geweckt…wusstest du das? Er hat ihnen seine Hilfe zugesichert…wusstest du das? WUSSTEST DU DAS?!?!“ Das Chaos tobte und schäumte vor Wut und der schwarze Nebel begann sich zu drehen und zu wirbeln. „Nein…nein Mei…Meister…“ „Und warum hast du es nicht gewusst? WARUM? Ich sage es dir, weil…niemand…deiner…Schergen…ES FERTIG BRINGT IHNEN IN DIE TRAUMWELT ZU FOLGEN!!!!“ Und mit diesen Worten verschwand er wieder in  der Dunkelheit, aus der er gekommen war. Gott konnte sein Zittern nicht verhindern, obwohl das Chaos nun schon seit Stunden fort war. Immer noch schlotternd machte er sich letztendlich auf den Weg zu seinem Thron zurück, den das Chaos für sich beansprucht hatte, um seine Getreuen zu versammeln. „Uriel? Bring bitte alle Untertanen zu mir…es gibt etwas Wichtiges zu verkünden.“ „Alle?“ „Drücke ich mich so unklar aus Uriel?“ „Ne…nein…Meister. Verzeiht…“

 

 

Zurück zu uns:

Schlaflos lag ich, wie die anderen am Lagerfeuer. Meine Augen brannten und mein Herz schlug wie wild, doch der Grund dafür blieb mir verborgen. Die Stunden verstrichen und ich merkte, wie der wohlverdiente Schlaf mich übermannte, doch sollte ich keine Ruhe finden. Dieser Traum war anders als die bisherigen, dunkler, finsterer…fast schon beängstigend. Ich stand in der Traumwelt vor der schwarzen Kugel, die Lucifer um sich errichtet hatte. Ich näherte mich ihr mit vorsichtigen Schritten und als ich direkt davor stand, konnte ich Lucifers Schreie hören, bis…bis sie verstummten und die Kugel in sich zusammenfiel. Ich wich zurück und ein erneuter Chor von weiblichen Stimmen erfüllte diese Ebene. Es war melodisch, wohlklingend, beruhigend. Und aus der Dunkelheit stieg er empor, zu neuem Leben erwacht, Lucifer. Seine Erscheinung hatte sich bis auf seine Kleidung kaum verändert. Doch war seine Rüstung alles andere als eine gewöhnliche aus Leder oder Metall. Sie schien aus der puren Dunkelheit selbst geschmiedet worden zu sein. Lucifer sah mich an und sprach mit einem zufriedenen Ton in der Stimme zu mir: „Steal a soul for a second chance, but you will never become aware… My chosen torture makes me stronger; in a life that craves the hunger a freedom and a quest for life until the end, the judgment night!” Er kam auf mich zu und berührte mit seiner Handfläche meine Stirn.

 

 

Die Vision:

 

Durch seine Macht bewilligte er mir einen Einblick in seine Vergangenheit. Wir standen auf einem großen Platz, fast einem Thronsaal ähnelnd, umringt von Dämonen und Engeln. War dies der Ursprung? Lucifer nahm mich bei der Hand und führte mich durch seine Erinnerungen. Wir gingen zu einem Thron, auf dem ein Mann in gewaltiger Rüstung und mit einem Bastardschwert in der Scheide saß. Die Menge jubelte ihm zu und sie nannten ihn „Erlöser“ und Befreier“.  Von was hatte er sie befreit? Er stand auf und hob die Hände in die Luft: „Bless me with your gift of light, righteous cause on judgment night! Feel the sorrow the light has swallowed! Feel the freedom like no tomorrow! Stepping forth a cure for soul's demise! Reap the tears of the victims’ cries, yearning more to hear the suffer of a demon as I put it under! Killed before, a time to kill them all! Passed down the righteous law! Serve a justice that dwells in me, lifeless corpse as far as the eye can see!” Ich sah Lucifer an: “Was ist das hier?”, doch er machte nur eine Geste, die mir zeigte, dass ich leise sein sollte und dem Schauspiel zusehen sollte. Die riesige Pforte öffnete sich und jemand trat herein, ein Junge, kaum älter als 16 würde ich schätzen, die Augen geschlossen, doch konnte man erkennen, dass dieser Junge dem Tod schon mehrmals ins Angesicht geschaut hatte. Die Menge wich dem Jungen ängstlich und zugleich angewidert aus. Sie zitterten am ganzen Leib und murmelten irgendetwas vor sich hin. Ich versuchte zu verstehen, was sie sagten…Lu…Lucifer?! Das konnte nicht wahr sein. Ich blickte Lucifer an…er nickte nur kurz und ich betrachtete die Vision weiter. Der junge Lucifer ging in die Mitte des Thronsaals und blieb stehen. Der König verlor all seine Haltung und sah den Jungen nur fassungslos an: „Impure soul of the living dead, your soul shall be bannished into eternal…“ doch weiter kam er nicht, denn der Junge machte nur eine Handbewegung und presste ihn dadurch zurück auf seinen Thron. Lucifer ging auf ihn zu: „Bless me with the leaf off of the tree, on it I see the freedom reign! You are falling, the light is calling, and tears inside you calm you down! Midnight calling, mist of resolving! Crown me, with the pure green leaf! Praise to my father, blessed by the water. Black night, dark sky, the devils cry!” Der König schlug ihn von sich, zurück in die Menge, die sich erneut aufteilte. Lucifer stand wieder auf und stellte sich ihm erneut gegenüber: “Life of vengeance, a passive test! Until the grave I will rest! Engage the pressure until it crumbles. The existence of the lifeless black souls!” Er forderte ihn auf sich mit ihm und allen Anwesenden auf das Schlachtfeld zu begeben: „Onward to the sacred battlefield, where justification and limits are revealed. Tools of steel in rage they conquer, weed out the killing of victims’ stalker! Das lies sich der König nicht zweimal sagen und marschierte mit dem Volk nach draußen zur heiligen Stätte, an der Lucifer schon wartete und, was mich überraschte, ihn mit einer freundlichen Geste begrüßte. Der König war immer noch erzürnt: “Spar die deine Förmlichkeiten, Abschaum!” Lucifer lachte auf und brachte sich in Kampfstellung: „The powers proven to end the madness, upon I take it to end the savage! The rays of light a truth of meaning, to my father the blood is pleading!” Der König zitterte vor Anspannung und Wut und biss sich auf die Lippe. Lucifer hingegen sprang in die Menge und packte sich einen gut gekleideten Mann und platzierte seine scharfen Klauen an seinem Hals, verfolgt von den Blicken des Königs: „A justice rage for all to feel, with innocent cries and hatred squeals! The gore of evil seems to satisfy, when slain and maimed and pacified!” Er lies ihn los und sprang zurück auf den Kampfplatz: „My chosen torture makes me stronger! In a life that craves the hunger! A freedom and a quest for life, until the end the judgment night!” Lucifer begann herumzugehen, verfolgt von Blicken: “Watch the footsteps but never follow, if you want to live tomorrow! Steel a soul for a second chance, but you will never become aware!” Dem König reichte es jetzt: „Genug der Spielerei! Lass uns beginnen!“ Lucifer und der König machten sich nun zum Kampf bereit. Der König zog Blank und erwischte ihn hart…Lucifer flog durch die Luft und prallte auf den Boden. Doch ohne Umschweife stand er wieder auf und ging langsam, aber mit festem Schritt, auf den König zu: „The time has come and so have I! I'll laugh last cause you came to die! The damage done the pain subsides and I can see the fear clear when I look in your eyes. I never kneel and I'll never rest, you can tear the heart from my chest! I'll make you see what I do best, I'll succeed as you breathe your very last breath. Lucifer parierte erbittert die Angriffe des Königs, auch ohne Waffe. Immer wieder prasselten die Schläge auf Lucifer ein, doch schien es ihm nichts auszumachen. Er sprang in die Luft und sah den König an: “Now I know how the angel fell, I know the tale and I know it too well! I'll make you wish you had a soul to sell, when I strike you down and send you straight to hell!” Nun konnte der König nicht mehr an sich halten: “WIE LANGE WILLST DU MIR NOCH AUSWEICHEN UND DEINE REDEN SCHWINGEN? KÄMPFE! KÄMPFE! KÄMPFE!!!” Amüsiert landete Lucifer vor ihm und sprang zurück: “Nicht so hastig…oder hast du es so eilig zu sterben?“ Lucifer schnippte mit den Fingern und ein Rudel Schattenwölfe erschien: „My army comes from deep within, beneath my soul, beneath my skin! As you're ending, I'm about to begin! My strength is your bane and I will never give in. I'll tell you now I'm the one to survive, you never break my fate or my stride!” Er rannte auf den König zu und packte ihn am Hals: “I'll let you choke on your own demise! I make the angel scream, and the devil cry!!! Jeder platzierte einen Treffer beim anderen und das, obwohl Lucifer seine Augen immer noch geschlossen hielt. Es vergingen bestimmt Stunden, bis beide auf dem aufgeweichten, blutverschmierten Boden lagen. Der König stütze sich auf sein Schwert und versuchte aufzustehen…doch Lucifer schien das alles nichts ausgemacht zu haben. Er stellte sich vor den König und schaute ihm grinsend in sein Gesicht: „The flinch in your eye calls your bluff, feel free to die when you’ve had enough! Useless cause is breaking your back! Your life will end when you attack! Make your move! Make your stand! Make the win...Ha! Like you can! See the war, see me rule! See the mirror, you’ll see a fool! To take me out you must fight like a man! You’ve yet to prove that you can! I see your might and it compares to something...That is if something is nothing! Time to figure, time to sin! Your times done, when you begin! LIVE FOR SUFFER! LIVE FOR REVENGE! Now your life comes to an end...” Doch der König verpasste ihm einen Schlag, der ihn weit nach hinten fliegen lies. Lucifer stand wieder auf und leckte sich das Blut von der Hand: „Taste the blood, taste your fate, swallow your pride with your hate! Your last breath, your last stance...The last of all in your command...Knee’s in the blood with your crying pleas...Wade in your sorrow, bathe in your fear, clear the mind from righteousness suffered, witness the moment of your failures prosper.” Doch der König versuchte aufzustehen, aber Lucifer hielt ihn mit seinem Fuß zurück und drückte ihn wieder zu Boden: “Now you've really crossed the line...Your hate for me is divine! My love yearns for your suffer on your grave lurks my prosper, taunt more as a lure but its no use, knots tight my excite I prepare the noose! Say no more it's time for you to make your move, my blackened soul's lit by your fuel! Implode your moral and drains your pride! TOO LATE FOR DEBATE OR RUN AND HIDE! Time to take your life tolls the bell to your hell...I’D LIKE TO WELCOME YOU!!! Hail to your father of divine...From the sun no light will shine...From the angst of lost memories...A just revenge to cure misery...” Doch der König bäumte sich noch einmal auf und zog sein zweites Schwert. Lucifer wunderte sich über seine Kraft…doch grinste er weiter vor sich hin: „You got nothing and nothing has got you! I can see your fear cause it surrounds you! Built with strife and insight but it's not enough! I'll defeat and discreet your every move! This instinct that you dwell will just take your life! One step, one breath you're under my knife! Killing slow is the way I conquer...It's time for torture test, can't wait no longer...With your first step you will burn...Can't control the hate you've learned! Killing slow is the way I conquer...Until you know the meaning of suffer! Step twice you invite and welcome death, pay homage to me with your last breath! Say goodbye to a life that you once knew, along with every being that was before you...” Lucifer hielt seine Hand in den Himmel und eine Klinge aus purer Finsternis manifestierte sich auf der selbigen. Er spurtete auf den König zu, fast zu schnell für mich um ihm zu folgen, unmöglich, dass der König dem entkommen konnte. Doch irgendwie gelang es ihm. Lucifer drehte sich um und Wut stieg in ihm auf…Der König schleuderte eins seiner Schwerter in seine Richtung, dem Lucifer auswich, doch sah er den zweiten Angriff nicht kommen und der König streckte ihn nieder. Die Menge jubelte ihm zu und feierte ihn erneut als Sieger. Doch ich konnte sehen, dass Lucifers Hände sich in den Boden gruben. Er stand wieder auf…ging schleppend in Richtung des Königs, fiel ein paar Mal um, aber niemand bemerkte ihn. Dann war es soweit. Der junge Lucifer öffnete seine Augen…und…und ich konnte mich gerade so bei Besinnung halten. Seine Wirkung war hier noch um einiges stärker, wie ich feststellen musste. Er sah den König an und schleuderte dessen Helm fort. Ich erschrak. Dieser Mann…es war der Anführer der Niemande. Hatte Lucifer sie zu dem gemacht was sie waren? Hüllen ohne Herz? Lucifer holte aus und riss ihm mit einer einzigen schnellen Bewegung das Herz aus der Brust und zerdrückte es in seiner Hand. Der König brach zusammen und Lucifer beugte sich zu ihm herunter: „Ich habe dir bereits gesagt, Xemnas, dass das hier dein Ende sein wird und nun ist meine Prophezeiung wahr geworden.“ Xemnas sah mit letzter Kraft hoch und brachte gequält hervor: „Denk nicht…ächm…dass…dass…dass dies…püäh… dass dies das Ende sei…“ dann brach er endgültig zusammen. Doch Lucifer war mit diesem Ausgang des Kampfes noch nicht zufrieden und riss auch allen Anwesenden das Herz heraus. Das Schlachtfeld war übersät mit toten Körpern und Blutlachen, ein Anblick, der einem die Furcht ins Gesicht trieb. Der junge Lucifer verließ das Feld mit einem zufriedenen Grinsen. Ich sah Lucifer an, aber er sagte mir, dass wir noch einen Moment länger bleiben sollten. Ich starrte auf den Kampfplatz und dann, plötzlich, brach die Wolkendecke auf. Es begann zu donnern und zu blitzen, aber nicht wie üblich in grellem Licht, nein, es war Dunkelheit die dieses Gewitter erfüllte, doch anders als die, die Lucifer umgab. Das Chaos öffnete jemandem das Tor in diese Welt. Es legte sich über die gefallenen Körper und raubte ihnen den letzten Funken Leben, der noch in ihnen weilte. Und genauso plötzlich wie es erschien, verschwand es auch wieder, doch manifestierte sich das Gefühl, dass es allgegenwärtig blieb. Doch nun war alles wieder still, eine Stille wie sie nicht einmal in der Meditation erreicht werden konnte. Ich sah Lucifer an: „Also sind diese…diese Menschen doch tot? Und nicht zu Niemanden geworden?“ „Sephirot, noch ist die Geschichte nicht vorbei…sieh hin…“

 

 

20.2.09 16:27


sorry das ich so lange nicht hier war, hier siehts ja aus wie sau xD

guess who's back? :D naja erstmal nochmal sorry dass ich so lange nich hier war, aber iwie fehlte mir zeit und lust. so neuen mutes und ausgeruht (xD) gehts jetzt wieder ans werk, im hintergrund läuft peter fox - schwarz zu blau, nett^^ und als entschädigung gibts dafür gleich 2 teile von VAUGN (yeah!)
20.2.09 16:24


VII

Zurück zu mir...

Als ich erwachte, war das Feuer gelöscht, alle schliefen. Ich stand auf und ging ein paar Schritte weg vom Lager, wandte meinen Blick zum Himmel und betrachtete die Sterne: „Wir haben vergessen in den Himmel zu schauen!“ hörte ich etwas flüstern. Ich drehte mich um, sah aber nur dunkel. „Wer ist da?“, rief ich, „ Zeig dich!“ Wie aus dem Nichts erschien ein weißes Schattenwesen vor mir. Es verbeugte sich und schaute mir dann in die Augen: „Wir können die Bestimmung nicht verleugnen, denn wie wir beide wissen, ohne Bestimmung würden wir nicht existieren. Weitere dieser Wesen erschienen, die allerdings Untergebene zu sein schienen und schlossen den Kreis um mich herum…Es ist die Bestimmung, die uns erschaffen hat. Bestimmung, die uns verbindet. Bestimmung, die uns motiviert, die uns führt, die uns antreibt. Es ist Bestimmung, die uns definiert. Bestimmung, die uns verbindet. Wir sind Deinetwegen hier Sephiroth. Wir sind hier, um Ihnen das zu nehmen, was Sie versuchen werden, uns zu nehmen. Bestimmung. Ein Kampf entbrannte und ich wehrte mich mit aller Kraft, doch es war zwecklos…Sie übermannten mich und schlossen mich mit ihren Körpern ein. Sie zogen mich in ihre Welt, in eine Welt, die niemals existierte. Sie brachten mich in einen Raum, ganz in strahlendem weis und ketteten mich an. Als ich wieder zu Bewusstsein kam, stand etwas vor mir…in eine schwarze Kutte gehüllt. „Du musst Sephiroth sein…Der, der das Dunkel vertreibt…Weißt du, dass deine Gegner kein HERZ besitzen?“ Ich versuchte zu antworten, aber meine Stimme verwährte es mir. „Ach…Sephiroth? Was ist mit deiner Stimme? Solltest du sie nicht erheben?“ Er lachte. „Bitte entschuldige meinen kleinen Ausfall…aber kennst du den Schmerz, den man empfindet, wenn man nie eine HERZ besessen hat???  Wir alle hier empfinden ihn, wir, die NIEMANDE! Hüllen derer, die einst Lebende waren. Wenn die Dunkelheit von einem Besitz ergreift, können zwei Wesen entstehen. Ein Herzloser der ohne Sinn und Verstand kämpft und wütet, auf der Suche nach seinem Herzen und Macht…und bei einer mächtigen Person ein Niemand…ein Niemand, der nur noch den Willen beherbergt. Einen Starken Willen, der danach strebt, lebendig zu sein, zu fühlen, sich zu rächen, an denen, die ihm das antaten…Er sucht nach der höchsten Bestimmung…nach Kingdom Hearts…dem Herz der Welten. Mit Kingdom Hearts wird ein Niemand vollkommen…Werde ICH vollkommen sein buhaha…huhahahaha!!! Und du, Sephiroth wirst nie einen Herzlosen, geschweige denn einen Niemand bezwingen können…denn dir fehlt etwas entscheidendes… das Schlüsselschwert!!!“ Als er das Wort erwähnte…Schlüsselschwert, fiel ich in Ohnmacht und ein Gedanke zuckte durch meinen Kopf…er offenbahrte mir einen weiteren Teil von Ishariot…

 

 

Der Gedanke…

Ishariot rannte durch die Dunkelheit, tiefer Schmerz umgab ihn, ich konnte fühlen, wie er ihn innerlich auffraß…Aber wovor rannte er davon? Dann sah ich es…Es war…das CHAOS!!! Ishariot sah sich immer wieder um, er hoffte, es wäre nur eine Illusion, doch war es bittere Realität. Dann entwichen seinen Lippen ein paar verbitterte und verzweifelte Worte: „Wake in a sweat again, another day’s been laid to waste, in my disgrace! Stuck in my head again, feels like I’ll never leave this place, there’s no escape! I don’t know what to take thought I was focused but I’m scared, I’m not prepared! I hyperventilate, looking for help somehow, somewehere, and you don’t care! Put me out of my misery! I’m my own worst enemy! I’ve given up! I’m sick of living, is there nothing you can say? Take this all away! I’m suffocating tell me what the fuck is wrong with me!!!” Er rannte weiter doch war das Chaos schneller...es packte Ishariot und stellte ein Kreuz auf. An dieses Kreuz schlug es Ishariot an. Ein gellender Schrei entfuhr ihm, doch war er jetzt nicht mehr verängstigt oder verzweifelt, nein im Gegenteil…er hatte seinen Blick auf das Chaos konzentriert und aus seinem Blick trat purer Hass und der Wille das Chaos zu vernichten hervor. Er grinnste das Chaos an und rief: „ I bleed it out, digging deeper, just to throw it away, you open up these scars, I’ll make you face this! You pull myself apart, I’ll make you face this now!!!” Man konnte sehen, dass das Chaos zwar übberrascht aber nicht beeindruckt war von seinem Willen, doch Ishariot hörte nicht auf, während er langsam am Kreuz das silberne Blut verlor...: „In this farewell, there’s no blood, there’s no alibi, cause I’ve drawn regret, from the truth of a thousand lies. So let MERCY come and wash away what I’ve done! Put to rest, what you thought of me, while I’ve cleaned this slate with the hands of uncertainty! For what I’ve done, I start again and whatever pain may come, today this ends, I’m forgiving what I’ve done!” Das Chaos war noch überraschter und Zorn stieg in ihm auf: “WARUM STIRBST DU NICHT EINFACH???” Es streckte seine Hand in den Himmel und silbrig glänzende Splitter prasselten auf Ishariot ein. Schmerzverzerrt brachte er es fertig, seinen Kopf erneut zu heben und dem Chaos die Stirn zu bieten: „Are you lost, in your lies? Do you telling yourself, I don’t realize? Your crusade’s a disguise, replaced freedom with fear, you trade power for lives! I’m aware of what you’ve done! I see pain, I see need, I see liars and thieves abuse power with greed! I had hope, I believed but I’m beginning to think, that I’ve been deceived! You will pay for what you’ve DONE!!! NO, no more sorrow! I’ve paid for your mistakes! Your time is borrowed, your time has come to be replaced...to be erased!!!” Das Chaos wich zurück...und zornerfüllt schleuderte es weitere Splitter auf Ishariot, der nun am ganzen Körper blutete und immer kraftloser wurde...doch gab er nicht auf, dem Chaos zu widerstehen: “My insides all turn to ash, so slow and blew away as I collapsed, so cold. A black wind took them away, from sight, and held the darkness over day, that night. I used to be my own protection, but not now. Cause my path has lost direction, somehow. And the clouds above moved closer, looking so dissatisfied and the ground below grew colder, as they put you down inside, but the heartless wind kept blowing, blowing...” Er wurde immer schwächer, doch gab sein Wille ihm Kraft. Ishariot ließ den Kopf hängen und weinte blutige Tränen. Dann hob er ihn wieder und fokussierte sich erneut aufs Chaos: „So now you’re gone and I was wrong, I never knew what it was like, to be alone…“ Das Chaos lachte schallend und erhoffte, dass es mit Ishariot zu Ende ging, doch hob er seinen Kopf zum Himmel und nahm alle Kraft für einen letzten, endgültigen Ausruf zusammen: „Water grey, through the window, up the stairs. Chilling rain, like an ocean, everywhere. Don’t want to reach for me, do you? I mean nothing to you, the little things give you away, but now there will be no mistaken, the levees are breaking...All I’ve ever wanted, was someone to truly look up to me, and six feet under water she....will!!!” Das Chaos schreckte nun ganz zurück: “NEIN...NICHT...SIE!!!” Das Chaos nahm seine ganze Kraft zusammen und schmetterte sie auf Ishariot, doch nahm er die gesamte Energie des Chaos in sich auf, riss sich los und bedankte sich leise bei jemandem: „Danke…****,vielen dank…“ Ich konnte den Namen nicht hören, denn meine Vision zuckte und flackerte…Jetzt sah ich eine andere Vision. Ishariot machte keinen Selbstbewussten Eindruck mehr. Man sah ihm die Angst an, er wäre am liebsten gestorben, doch schien ihn irgendetwas daran zu hindern. Es war das Chaos…War es ein alternativer Ausgang des Gefechts? Ishariot schrie mit Leibeskräften. Jeder Schrei drang mir durch Mark und Bein. Er weinte bitterlich, doch das Chaos quälte ihn weiter, bis ihn jegliche Kraft verlies…dann stürzte es sich auf ihn und er richtete sich auf, von einer schwarzen, bösen Aura umgeben und lachte schallend und laut. War das Chaos also in ihm gefahren? Dann blickte er mich an. Dann aber brach Ishariots Panzer auf und das Adamantit zerbrach und heraus kam Ishariots wahre Gestalt, doch das Licht war so hell, dass ich nur Umrisse erkennen konnte. Das Chaos verblieb in seiner Hülle und starrte ihn an. Ishariot fing den Blick auf und sah es mit stechendem Blick an: „Bless me with the leaf off of the tree. On it I see, the freedom reign. We are falling, the light is calling, tears inside me, calm me down! Midnight calling, mist of resolving. Crown me, with the pure green leaf. Praise to my father, blessed by the water. Black night, dark sky! The devils cry! Dann schnellte er auf das Chaos zu und ein Kampf entbrannte. Es war, als ob Licht und Schatten gegeneinander kämpften. Beide waren mit ihren Auren verhüllt. Doch trotz Ishariots Anstrengung, unterlag er dem Chaos mehr und mehr, bis er auf den Boden fiel und das Chaos sich über ihn beugte. Das Chaos lachte laut auf und versenkte sein Schwert in Ishariots Brust. Doch Ishariot empfand keinen Schmerz, noch schien er schwächer zu werden. Er sah das Chaos mit unmissverständlichen Blick an: „Liberate your mind, you're so narrow-minded. So narrow-minded. Liberate your mind, will you liberate your mind this time?! Don't you limit your mind? Can't you see that the pace has just fallen behind? All the hate in your heart will be leaving you blind. Waiting, for the modern Deus-Ex-Messiah, to take away all the hatred. That darkens the light in your eye, still awaiting. "Out of Zion shall come forth a law and the word of the Deus-Ex-Messiah! He shall raise sword against the Lord and they shall learn war this time! For the mouth of the Deus-Ex-Messiah hath spoken". Dann durchbrach das Licht die Dunkelheit vollkommen und das Chaos flüchtete in die Weiten des Alls. Ishariot kehrte in seine Rüstung zurück und…zog ein Schwert…das…das musste es sein, das Schlüsselschwert. Er hob es in den Himmel empor und rief etwas aus…aber in einer Sprache, die meine Seele weder verstehen konnte, noch wollte. Ein großes Schlüsselloch erschien am Himmel und ein Lichtblitz entsprang dem Schwert. Es versiegelte diesen Abschnitt des Universums für das Chaos. Ich stutzte. Das Universum? Wie…wie sollten wir dem Chaos dahin folgen können? Unvorstellbar, es konnte nicht war sein. Aber wenn doch, dann war dies erst der Anfang unserer Geschichte. Doch dann passierte etwas, was mich an meinem Geisteszustand zweifeln lies. Ishariot verschwand. Und zwei Personen, die mir, was mich beunruhigte, vertraut vorkamen, erschienen. Sie trugen mächtige, glänzende Rüstungen und jeder von ihnen hatte zwei Schlüsselschwerter in der Hand. Nicht so wie das, was Ishariot trug, nein. Diese waren größer, massiver. Ebenfalls hielten diese beiden ihre Schwerter in die Luft und das Schlüsselloch erschien erneut. Die beiden sahen sich an, nickten und mit einem gewaltigen Satz sprangen sie durch es hindurch. Danach schloss es sich wieder. Wie konnten sie atmen? War das Universum nicht der Sitz der Höheren Existenzen? Konnte man nicht nur als Unsterblicher dort überleben? Schon wieder so viele Fragen…und wie sollte es anders sein? Keine Antworten in Sicht.

 

 

 

Aus den Gedanken zurückgekehrt, sah mich die verhüllte Gestalt an. „Was hast du gesehen?“ Ich sah ihn an und grinste: „Das…Schlüsselschwert.“ Die Person erschien freudig erregt zu sein. „Erzähl es mir! LOS!!!“ Mein lächeln wurde breiter: „Du wirst sie nie bekommen…haha.“ Er starrte mich an: “SIE? Was meinst du mit SIE?!?“ „Und du meinst, du wüsstest alles? Erbärmlich…wirklich erbärmlich…“ Mehr konnte ich nicht sagen…in diesem Moment erwachte ich erneut und fand mich bei meinen Freunden am Lagerfeuer zurück. Ich…ich wusste nicht, was geschehen war. War das alles ein Traum? Oder war ich wirklich in einer fremden Welt? Ich legte mich wieder hin und versuchte zu schlafen, doch es ging nicht, also zog ich mich zum meditieren erst in die Traumwelt und dann in die Ebene der Leere zurück um meine Gedanken zu ordnen. In der Ebene schwirrte ein merkwürdiger Singsang durch die Luft.

 

Die Ebene der Leere…

 

Geheimnisvoll sind mächtige Sagen
die Überlieferungen aus alten Tagen
Geschichten erzählen voll Fantasie
vom ewigen Leben und schwarzer Magie
und auch ein Ort war dort genannt
doch hat die Zeit seinen Namen verbannt
eine Welt, die heute niemand mehr sieht
weil sie im Meer der Vergangenheit liegt
und wenn der Nebel sich verdichtet
und das Meer in Stürmen wankt
haben wenige es doch gesichtet
Underverse, verbotenes Land!

Viele Jahre zogen vorbei
mächtige Reiche brachen entzwei
in Vergessenheit geriet das verborgene Land
mit Hass geführt von magischer Hand
Ein blutiger Kampf ward ausgetragen
voller Leid das Reich der Mythen und Sagen
viele kamen und gingen fort
der Tod erreichte den unheiligen Ort
Wie eine Insel, die unberührt
verborgen bis heute ins Dunkel geführt
und so lebt sie wohl bis hin zum Ende
Underverse und ihre Legende!

 

21.8.08 18:02


Freunde^^ :D

Ihr bekommt noch ein paar infos und dann einen neuen teil der legense von vaugn^^ also. es gibt menschen, auf die ich wirklich verzichten kann, weil sie mit ihrer engstirnigkeit und oder dummheit ihr eigenes leben nicht auf die reihe bekommen und dann versuchen, mich durch sinnfreie diskussionen mit unzähligen vorwürfen zu bombadieren und es dann nicht ertragen wenn man zurückfeuert o_0 was isn das bitte? xD jedenfalls sieht man da erst, was das für menschen sind...und das man auf sie verzichten kann. maha xD dämliches volk xD so und nun nicht länger warten...der neue teil kommt ja schon^^

 

stay tuned!

21.8.08 18:00


so kinders...^_^

joar ich bin zurück :D dachte mir hier muss mal wieder was hin^^ diesmal erwarten euch nicht nur ein neuer teil der Legende von Vaugn, nein, auch ein paar infos, die ich glaub ich noch nicht erwähnt habe.^^ also zuerst zu den neuigkeiten sebi ist glücklich. so xD nein das wars noch nich. jedenfalls dekoriere ich meine bude um. bandnamen an die wand und wenn ich lust hab noch nen paar andere dinge :] bis jetzt sind nach wochenlanger arbeit die grundschriftzüge in schwarz an der wand. sauarbeit und kack warm :D so und nun geht geht die arbeit erst richtig los. nachpinseln und feinheiten ausarbeiten. wenn das vollbracht ist, gehts weiter mit der verziehrung, denn es sind ja immernoch "rohlinge" -.- naja. es wird jedenfalls schön :] hach ja, ich könnte nur grinsen :] ach ja und die kleine is auch zurück, sie war ja im urlaub. das freut mich natürlich auch :]
25.7.08 16:59


Part VI

Zurück im Turm...

Sasuke, Iskarot und ich waren einen Stock höher gekommen und fragten uns, was uns erwarten würde. Der Raum war dunkel, kein Licht war zu finden. Nur hörte ich ein leises Knurren. „Hört ihr das auch?“ Fragte ich die anderen leise. „Ja und die Energie des Wesens ist böse.“ Sasuke versuchte mit seinen Sharin-Gan-Augen zu erkennen, um was es sich bei der Energie handeln könnte. „Ich glaube es ist...eines...der Bestien!“ Iskarot und ich sahen ihn an. „Was für Bestien?“ „Ach...das könnt ihr ja nicht wissen...Es gibt vier mächtige Bestien auf Insignia. Onyx ist die Dunkelheit und der Wind, Raksha das Licht und das Feuer, Rudra die Seele und das Wasser und Ilythid die Materie und die Erde. Sie wurden vor langer Zeit versiegelt, noch vor der Zeit von Chronos, Chaos und Nemesis. Es heißt, wer sie bezwingt, wird über sie befehligen können.“ „Wie stark sind sie? Ich meine können wir es schaffen?“ Wir sahen uns an und Zweifel überkam uns. Dann wachte es auf. Onyx die Dunkelheit wurde von unseren Gefühlen geweckt. Jetzt mussten wir kämpfen. Wir konnten hören, wie Onyx sich langsam erhob. Sein donnergrollendes Brüllen ließ den gesamten Raum erzittern. „Was tun wir jetzt? Wir können ihn nicht sehen!“ Doch Sasuke blieb ruhig. „Schließt eure Augen und Konzentriert euch!“ Wir taten es und Sasuke benutzte eine Technik, die die Fähigkeit der Sharin-Gan-Augen auf den Raum übertrug um uns das Sehen zu ermöglichen. Daraufhin schloss sich Onyx in einen Nebel aus Dunkelheit ein, sah zu uns herüber und richtete sich auf. „YOU’VE DESTROYED MY DARKNESS. BUT…BUT I CAN SMELL YOU! YOU SMELL FOUL! BUT…NO! IT CAN’T BE! NO!!! WHO ARE YOU?” “Wir sind die Messiae!” “NO, YOU AREN’T THE ONES I THOUGT OF! TIME FOR FEEDING!” Er hechtete auf uns zu und preschte uns mit seiner Pranke an die Wand. Wir standen wieder auf, doch erwischte er uns gleich danach mit seinem Schwanz. Wir schmetterten gegen die nächste Wand. „I WILL HAVE A LITTLE FUN, BEFORE I DEVOUR YOU!“ „In die Luft, schnell!“ Wir erhoben uns und hörten nur ein bitterböses Knurren von unten. Unsere Lichtschwingen mussten ihm Schmerzen bereiten. „Sasuke bleib du hier oben, deine Schwingen schaden ihm nicht. Wir gehen runter und attackieren ihn im Flug!“ „Nein! Ich lasse euch nicht alleine kämpfen!“ „Versuche seine Angriffe zu durchschauen! Wir lenken ihn nur ab! Los jetzt!“ Isk und ich griffen ihn von zwei Seiten an, aber es schien, als ob er auf etwas warten würde. Sasuke versuchte sich zu konzentrieren, aber konnte er mit seinen Augen nicht durch den Nebel blicken. „Versucht den Nebel mit Lichtkugeln zu zerstören...ich muss ihn sehen können!“ Wir taten es und der Nebel verzog sich. Dann kam Sasukes große Stunde. Im Sturzflug ging es in Richtung des Kopfes. Er stellte sich auf die Stirn, mit dem Schwert im Anschlag und das Spiel begann. Sasukes Seele versuchte Onyx Willen zu brechen. „Living in everyday combat. Day to day, the reason’s riot! Break down! Move on, the street’s on fire, caged in with razor wire! Break down! Don’t think you’re safe, cause it’s not over. Don’t think you’re safe, cause it’s not OVER!!!” Daraufhin versenkte er das Schwert in Onyx Stirn. Onyx brannte und kauerte auf dem Boden. Sasuke näherte sich seiner Brust und steckte seinen Arm hinein. „Standing on the cloud tops, waiting till the god drops. This is all we got now; scream until your heart stops! Never gonna regret, watching every sunset. Listen to our heartbeat, all the love that we have!” Dann zog er seine Hand mit Onyx Willen heraus und mit ohrenbetäubendem Geschrei verschwand Onyx aus der Kammer. „Puuhh...das wäre erledigt. Was machen wir mit seinem Willen?“ „Verbinde ihn mit deinem Schwert Sasuke. Immerhin hast du ihn besiegt.“ „Danke, ohne euch hätte ich es aber nicht geschafft.“ Mit neuer Kraft setzten wir unseren Weg fort zu der erschienenen Treppe und ein Stockwerk höher.

 

 

 

Zurück im Illdrasilion...

Alle drei knieten vor Loki nieder. „Nein, steht wieder auf, ihr müsst vor mir nicht niederknien, ihr seid meine Freunde.“ Ein weiterer Tunnel offenbarte sich ihnen und sie liefen hindurch in eine Kammer mit gläsernem Boden. In der Mitte des Raumes war ein Altar und die Wände waren mit Hieroglyphen überzogen. Im selben Moment erreichten wir denselben Raum, standen aber auf der anderen Seite des Glasbodens. Wir sahen weder sie, noch sie uns. Gleichzeitig untersuchten wir die Schriften. „Und Loki? Was steht da? „Ich bin mir nicht sicher, Elveon ist sehr schwierig zu deuten, ich weiß nur, dass hier etwas bedeutsames hingebracht wurde...“ Mir stellte Isk dieselbe Frage. „Die Schrift ist sehr komplex, viele Bilder und Chiffren...aber...ich glaube es ist ein...Fragment von jemandem.“ „Jemandem? Was soll das heißen? Liegen hier Arme und Beine herum?“ „Nein, eher ein Fragment seiner Seele oder Rüstung.“ Wir blickten zum Boden. „Seph? Siehst du das? Das sind die Engel!“ Und auch sie sahen zu uns herunter. „Loki...da sind die Messiae!“ „Ja...vielleicht können wir sie um Hilfe bitten.“ „Wir müssen sie töten.“ „Nein das müssen wir nicht mehr Bartelby. Wir sind frei!“ Aber wussten wir nicht, was sie durchlebt hatten und das sie sich geändert hatten. Wir erhoben uns in die Luft und feuerten mit allem was wir hatten, nur wollte das Glas nicht bersten. Dann sahen wir, dass sie versuchten mit uns zu kommunizieren, nur konnten wir nichts hören. Loki kniete sich hin und berührte das Glas. Er sprach zu dem Glas und es begann sich zu bewegen. „Fragment of the elder, hear my calling! Let me get to the other side to fulfil my path!” Es öffnete sich und das Loch war erfüllt von hellem Licht. Loki betrat es und kam auf unsere Seite. „Ich bitte euch...hört mich an!“ „Warum sollten wir das tun? Nenn uns einen guten Grund!“ „Nun...ich...bin der...“, stammelte Loki eingeschüchtert. „Der was? Komm schon!“, schrie Sasuke. „DER LETZTE KÖNIG DER ELVEON!“ Wir konnten nicht glauben, was er uns soeben sagte. „Meine Freunde und...und ich haben uns von...von IHM befreit!“, erklärte Loki sich. Ich wollte wissen, ob es wahr ist, was er sagte. Ich legt meine Hand auf seinen Kopf und sah seine Gedanken und die Erlebnisse. „Ich vertraue dir Loki. Hol deine Freunde zu uns.“ Loki ging zurück und sprach mit den anderen. „Seph, was hast du gesehen?“ Ich übertrug es Isk und Sasuke. Alles was sie durchlebt hatten, alles was sie sagten und alles was sie fühlten. „Ein Grund mehr, Gott ein für alle mal zu vernichten!“ Loki kam mit seinen Freunden zurück. „Loki? Ich habe hier etwas gefunden...es ist ein Teil einer Beschwörungsformel...aber der Rest steht auf eurer Seite...“, sgte ich ihnen. „Was denkst du wird passieren, wenn wir sie aufsagen?“, fragte Darius uns. „Nun...etwas wurde hier aufbewahrt...ein Seelenfragment oder ein Teil einer Rüstung...eigentlich haben wir gedacht, Ishariot hier zu finden...aber...“ „Er ist hier...ich spüre das er hier ist...er muss hier sein!“ Sasuke war sich sicher, seinen Bruder hier zu finden. Er mochte ihn zwar nicht aber...es war nun mal sein Bruder. „In Ordnung...ich gehe zurück auf die andere Seite, Sephirot, und sage die Strophen in Elveon auf. Lies du hier oben oder unten, wie auch immer, die Seelensprache. Wir platzierten uns vor den Monolithen und sagten die Zeilen auf. Ich begann: „Can you take my broken soul? And put he pieces back as one? Though I have all of my body, I’m never feeling love!” Jetzt war Loki an der Reihe: “Can you take this lonely soul? And pick it up from off the ground? Cause there’s no end to be found, when you follow your fate around! No future here, no future for you in this World!” Mit einem knarrendem und brüllendem Geräusch öffnete sich der Altar auf beiden Seiten und offenbarte ein Stück Adamantit. Loki nahm seines mit zu uns und wir vereinigten es zu einem Helm. Sasuke schien etwas zu spüren: „Der Helm ist verbunden mit der Seele meines Bruders...wir müssen den Rest finden...“ „Wir sollten hier erstmal heraus...kommt...kommt ihr mit uns Loki?“ Loki sah uns erfreut an. „Nun...ich bin mir nicht sicher...aber ich denke wir sollten euch begleiten...was meint ihr?“ Darius, Dracil und Bartelby sahen erst sich an, dann uns und zum Schluss Loki. Sein erfreutes Gesicht ließ keine andere Entscheidung zu. „Meinst du Loki, wir würden dich allein lassen?“ Und so zogen wir hinaus aus dem Turm, dem Illdrasilion und genossen die Luft an der Oberfläche. „Und wohin geht es jetzt?“, fragten uns Lokis Freunde. „Das müsst ihr Sasuke fragen...er muss es uns sagen.“ Sasuke meditierte. Er konzentrierte sich erneut auf seinen Bruder und fand etwas: „Wir müssen nach Sylvo...dort spüre ich ihn.“ „Aber nicht mehr heute Sasuke...lasst uns ein Lager aufschlagen und uns morgen auf den Weg nach Sylvo machen. Einverstanden?“ Mein Vorschlag fand großen Zuspruch und wir zündeten ein Feuer an. Als wir um es herum saßen begann ein Gespräch, doch bekam ich nicht viel davon mit...ich fiel in einen tiefen Schlaf und hatte eine Vision...mal wieder...

 

 

 

Ich sah noch einmal Ishariots Erwachen. Er zertrümmerte die Tür seines Verlieses und erhob sich in die Lüfte und flog über die Berge...dann stürzte er ab und landete in einem Waldstück. Schmerzensschreie ertönten durch die Lichtung: „You can’t escape the wrath of my heart, beating to your funeral song! And faith is lust for hell regained and love dust in the hands of shame!” Ein Bergmann fand ihn und brachte ihn zu seiner Hütte. Er lag Tage dort. Im Fieberwahn murmelte er weiter vor sich hin: „Let me bleed you this poem of my heart deformed and lead you along this path in the dark, where I belong until I feel your warmth!“ Die Menschen unterhielten sich über ihn. “Er muss eine Ausgeburt der Hölle sein!” “Ja!” Doch den Bergmann ließ das kalt. „Mir egal wer oder was er ist. Was ich weiß ist, dass er meine Hilfe benötigt. Punkt um!“ Als er zurück zu seiner Hütte ging, tuschelten die Übrigen weiter. „Das dürfen wir nicht dulden! Er hat ihn bestimmt in seinen Bann gezogen!“ „Wenn er also besessen ist, müssen wir ihn richten...und zwar am Anfang des nächsten Monats, bei Vollmond, wie es das Gesetz vorsieht!“ Ishariot war noch immer nicht in der Lage, sich zu bewegen und das Fieber ließ auch nicht nach. Das war das zweite Mal, dass ich Ishariot so zerrüttet sah. Er sprach weiterhin im Schlaf, doch der Bergmann verstand die Sprache der Seelen nicht: „I was like a butterfly, free and without a lie! But they say: come on and show us your might! Or we rip out the wings of a butterfly and your soul!” Der Bergmann kam zu ihm herüber, wechselte seine Bandagen: „Geht es dir gut? Hörst du mich? Kannst du mich verstehen?“ Ishariot nickte, mit schmerzverzerrtem Gesicht, und wisperte weiter: „I dream of the winter in my heart turning to spring. While the ice gives way under my feet. And so I drown with the sun!” Er berührte die Hand seines Retters und übertrug ihm einen Teil seiner Seele, damit er ihn verstehen konnte. Dann redete er weiter: „ I’ve been burning in water and drowning in Flame to prove them wrong and scare them away! I admit my defeat and want back home to the world under the rose!” Dem Bergmann kamen die Tränen, denn er kannte seinen Schmerz nur zu gut. Ishariots Zustand verbesserte sich und er konnte sich mit dem Hausherrn an den Tisch setzen. „Memories, sharp as daggers, pierce into the flesh of my heart! The suicide of myself takes away all that matters and buried the remains in an unmarked grave in my heart! Can we disappear in a lie forever and denounce the power of death over our souls, as secret words are said to start that war? Shivers run through the spine of hope as I cry the poisoned tears of a life denied, in the raven-black night holding on with dark light! Come shine in my lost heart! And blind all fears that haunt me with their smile! Cover the carcass of time with flowers to send the scent of blame to the grave. I set my darkest thoughts on fire and watched the ashes climb to heaven’s gates. I was kept behind the Crimson Door! When the summer was killed by the fall! Alive behind the Crimson Door! While the winter sings: “Your death will be the end of love”!” Die Tage strichen ins Land und das Ende des Monats näherte sich. Die restlichen Dorfbewohner berieten über ihr vorgehen in der Vollmondnacht, während Ishariot wieder in Schlaf fiel: „I’m drained but aching for more! And my soul inside is reading the words of the saddest poem, to be engraved on the stone on my grave! I’d kill to share your pain! And sell my soul for you just to say: “I dream what you’re dreaming and feel what you’re feeling! I’m the shadow on the wall but there is the face of GOD! Nothing will be enough for the ones who keep on stumbling, in the garden of withering trust without the courage to leave! I’d take my life and won’t miss! And lose it all to take you across the abyss! A moth into a butterfly and a lie into the sweetest truth, I’m so afraid of life! I try to call their name but I’m silenced by the fear of dying once again! I’ve seen the seasons changing and in the heart of this autumn I fall, with the leaves from the trees! I play dead to hide my heart until the world gone dark fades away! I’ve seen the reasons changing and in the warmth of the past I crawl, scorched by the shame! I stay dead until my scars are veiled and I’ve said goodbye to FATE! Before it’s too late! Divided I stand in the light of a frozen sun cursing the GODS they have become! I steal the fire from their sacred hearts and bleed the tears unholy! I go along with the serpent’s song and fear nothing! In the Nightside of Eden I was born again, dead! Forever they are, forever they’ve been and forever they’ll be crucified without a dream!” Die Dorfbewohner machten sich auf den Weg zu der Hütte des Bergmanns um ihn und Ishariot zu richten. Am Gipfel angekommen klopfte einer an die Tür, während die anderen sich versteckten. „Was...was ist los?“ Sagte der Bergmann schlaftrunken. „Komm schnell! Jemand liegt dort in der Felsspalte!“ Sie rannten los und die anderen folgten ihnen, bis der Bergmann an der Spalte ankam. Sie zogen einen Halbkreis um ihn. „Was...wo ist er? Was...was wollt ihr?“ „Weißt du es nicht mehr? Das Gesetz der Gipfelbewohner?“ Der Bergmann sah sie verachtend an. „Wie...könnt ihr nur? Ich habe versucht ihm zu helfen!!!“ Aus der Dunkelheit des Waldes vernahm der Bergmann ein Paar lila glühende Augen, doch er schüttelte den Kopf. „Lasst mich gehen. Ich habe nichts unrechtes getan!“ Der Mob schloss sich enger um ihn. Dann kam Ishariot aus dem Wald, auf allen vieren und ohne Rüstung. Er…er wirkte wie ein wildes Tier und ein paar Wölfe folgten ihm. „Nein, tu es nicht!“ „Mit wem redest...Das ist die Bestie!“ Ein Teil des Mobs formierte sich um Ishariot. Sie stachen ihn mit ihren Waffen und schnitten in seine Haut. Seine Schreie durchbrachen die Stille des Waldes. Dann fingen sie an den Bergmann zu knebeln und Ishariot erhob sich. „Lasst...lasst ihn...GEHEN!!!“ „Wage es nicht so mit uns zu reden, oder wir beginnen mit dir!“ In Ishariot stieg der Zorn auf und eine Aura, mit der Farbe seiner Augen, umgab ihn. Der Pöbel wich zurück unter der ernormen Druckwelle seiner Kraft. „Seht ihr es? Spürt ihr es auch? Was zum Teufel ist er?“ Ishariot schritt ohne Gegenwehr auf den Bergmann zu, doch versperrte der Anstifter ihm den Weg. „Was ist los mit euch? Helft mir! Ihr FEIGLINGE!!!“ Sie warfen sich alle auf ihn, doch es war zwecklos. Ishariots Stimme erklang erneut. „I steal lightning from the thunder! I eclipse the sun! I let heaven and earth go under like I’ve always done! It is your cover of cowardice! Or can’t you see me? Covered in cowardice! Or can’t you hear me? Cowards that hide behind your words, don’t care whose feelings will get hurt, your eyes are blinded by your rage. Beware of the voice without a face!” Der Bergmann verstand was Ishariot sagen wollte, nur die anderen konnten es nicht begreifen. Ishariot hatte also seine Form wieder gefunden, wenn auch nur einen kleinen Teil davon. Es war ein großes Gemetzel und nach dessen Vollendung brach Ishariot wieder zusammen, brachte aber noch einen Satz zustande: „Keine Angst...sie...sind nicht...tot...“ Der Bergmann war erleichtert, brachte Ishariot aber nicht in seine Hütte zurück, sondern begab sich mit ihm in eine der Höhlen des Berges und richtete Ishariot ein Lager ein. „Danke...ich bin...dir sehr...dankbar...“ brachte Ishariot gequält hervor. Der Bergmann holte alles aus seiner Hütte, was sie benötigten und verscharrte es in der Höhle. Das Fieber kehrte zurück und plagte Ishariot im Schlaf: „This is me fall forever, one of the lost ones! The one without a name, without an honest heart which calls to me! The one who creeps forever to find the missing lifetime! Oh how I wish, for certain times, all I wish is to dream again! My loving heart is lost in the dark and never coming back to me! Reveal to me the mystery, can you tell me what it means? Explain these motions and metaphors, unlock the secrets in me! Describe the vision the meaning is missing! Define the riddles of my mind! NOTHING IS REALLY WHAT IT SEEMS! Dreaming of Zion, awake! Can’t stop sleeping awake! Do you see what I see? Can you hear what I hear? And do you feel like I feel? Can you see it, the writing; can you tell me what it means? Translate the symbol’s enigma? Expressions keep questioning me! The message is written, the meaning is missing! Prophecy itself will take their lives! NOTHING IS REALLY WHAT IT SEEMS!”

 

7.7.08 15:52


Part V

Zur selben Zeit in Gottes Palast...

„Engel der Apokalypse wollt ihr sein? DER APOKALYPSE?! Wie kommt ihr darauf, dass ich euch diese Gabe gewähre?“, brüllte Gott die vier Engel an. „Wir benötigen diese Kraft um...“, stotterte Darius. „IHR benötigt? IHR benötigt sie um sie zu besiegen? Wolltest du das sagen?“ Die vier sahen sich an und schwiegen...“ „Warum habe ich euch nur auserwählt? Hmm...für die Apokalypse ist es noch zu früh...Aber ich werde euch helfen.“ Neben den Engeln, tat sich ein Weg aus schwarzen Wolken auf. „Geht und findet!“ Sie marschierten den Pfad entlang und kamen zu einem Tor. Es war aus Gold, Silber und Platin und nahm nach oben kein Ende. Auf Augenhöhe stand ein Satz, in der Sprache der Elder. Es wunderte sie, dass ER es noch nicht zerstört hatte, er hasste alles, was frühere Götter erbaut hatten, deswegen tötete er auch alle anderen. Bartelby las die Schrift: „The sheltering shade of the forest, calling calmly silence, accompanied only by the full moon, howling of a night wolf, and the path under your bare feet…THE ELVEONPATH!” Deshalb, hatte er es nicht vernichten können…Es war von den Elveon geschaffen, die einzigen wahren Unsterblichen. „Gehen wir durch?“, fragte Dracil. „Ja, aber, was sollen wir da?“, Darius sah die anderen an...,  „Sind die letzten Elveon nicht vor Jahrhunderten nach Avalon aufgebrochen?“ Das Tor öffnete sich selbstständig und sie durchschritten es. Die Welt hinter der Pforte war fremd, idyllisch. Doch wohin sie auch gingen, alle Häuser waren verlassen...Aber in gutem Zustand. „Wie Darius sagte...sie sind fort...!“, wiederholte es Dracil. „Und jetzt?“ Darius wunderte sich...es fiel ihm jetzt erst auf: „Eine Frage...Warum ist das Land der Elveon hier?“ Bartelby lachte: „Wo soll es denn sonst sein? Hahaha!“ Er sah Bartelby finster an: „UNTEN! WARUM ist es hier OBEN?!“ Dracil stimmte ihm zu: „Es hat nicht hier zu sein.“ „Was meint ihr, warum er es hierher gebracht hat?“, fragte Loki. Bartelby wusste es. Er hatte IHN gehört, warum er das tat. „Ich...ich weiß es. ER sagte, dass es hier etwas gäbe, das nicht verloren gehen dürfe.“ „Und das wäre?“, fragte Darius. Doch das wusste er nicht...damals kam Loki betrunken zu ihm, stieß in an und beide stolperten vor Gott. Er war so erzürnt, dass er sie entließ. Auf einmal fiel Loki etwas auf...Er murmelte den Satz, der auf der Tür stand vor sich hin: „Wir müssen bis zum Vollmond warten!“ „Was? Wie kommst du darauf Loki?“, blökte Bartelby zu Loki. „Der Satz, der an der Pforte stand...begleitet vom Vollmond und dem Heulen des Nachtwolfs...Der Elveonpfad.“ „Bravo Loki...“, lobte ihn Darius. Er grinste. Sie schlugen ein Lager auf und warteten auf die Nacht, um zu sehen, wann der Vollmond erscheint. Doch es wurde nicht dunkel...die Sonne bewegte sich nicht... „Was geht hier vor? Die Sonne bewegt sich kein Stück weiter...!“, beschwerte sich Dracil. „Er hat recht...Es muss daran liegen, dass wir in Elveon sind.“, vermutete Darius. „Und jetzt? Woher wissen wir, dass es überhaupt Nacht wird?“ „Mir reicht’s, ich seh’ mich etwas um!“ Darius ging los und Loki rannte hinterher. „Lassen wir sie gehen...die beiden brauchen halt immer was zu tun.“ Bartelby und Dracil lachten. Darius und Loki gingen durch den Wald... „Sag mal Loki, warum lässt du dich von Bartelby beeinflussen? Ich meine...er ist nur ein Cherub...Du bist ein Seraph.“ Loki wirkte traurig: „Weißt du...ich bin Schuld daran gewesen, dass wir verbannt wurden...“ „Meinst du das ernst?“ „Außerdem bin ich nicht so intelligent wie er...“ „Ach...du denkst eben...hmm...direkter. Du bist immerhin ein Racheengel gewesen und kein Musikant, wie Bartelby.“, bestärkte Darius ihn. Loki lachte und machte an einer Skulptur halt. „Sie konnten es wirklich gut...als ob die Statue lebendig wäre.“ Darius gesellte sich zu ihm. „Elveon eben...sie waren in allen künstlerischen Belangen die Meister...deshalb sind sie wohl auch abgereist.“ „Das verstehe ich nicht. Was meinst du damit?“ „Nun, die Klingen der beiden Messiae sind ihre wahre Macht. Hätten sie die Elveon bitten können ihre Schwerter zu erschaffen, wären sie vermutlich zu stark gewesen...“ „Hmm...“ Sie gingen weiter und kamen zu einer Zitadelle. Innen schmückten wunderschöne Fresken ihr Antlitz. „Was sind das für Wesen?“ Dort standen Skulpturen, deren Körper brannten, aus Wasser bestanden, wie Steine aussahen, oder wie der Wind, flüchtig zu sehen waren. „Das sind Elementare, Darius.“ Er sah ihn verwundert an: „Woher weißt du das?“ Loki grinste erneut: „Ich weiß es nicht, es ist mir alles so vertraut.“ „Loki, zeig mir mal deine Ohren.“, verlangte Darius. „Nein...sie sind...“ Es war Loki sichtlich peinlich. „Nicht menschlich? Oder anglisch?“ „Ja.“, räumte Loki ein. Darius ging zu Loki und band seine Haare zu einem Zopf zusammen. „Loki...du bist ein Elveon...“ „Ach...ja...ehrlich?“, sagte Loki erfreut. „Wusstest du es nicht?“ „Nein...Gott sagte mir, ich bin ein Engel und nichts anderes.“ „Interessant. Hmm...warum hat er uns nur hergeschickt, wenn er es wusste...

 

 

 

Gottes Palast...

„Ihr Idioten...ihr kommt dort nicht mehr raus...“, freute sich Gott. Er saß wieder an der Töpferbank und schuf drei neue Kreaturen, denen er die Macht der Apokalypse schenken konnte. Dann donnerte es, finstere Wolken zogen auf und eine Stimme war zu Hören: „HAST DU SIE NACH ELVEON GESCHICKT, SO WIE ICH ES DIR BEFAHL?“ „Ja...ja...Meister...natürlich...“, erwiderte Gott mit zitternder Stimme. „DAS IST GUT MEIN TREUER DIENER!“ „Sie werden nicht zurückkehren, wie ihr es wolltet...“ „DAMIT IST MEIN SCHICKSAL NUN ENDLICH VERNICHTET. ICH BIN ENDLICH FREI. BALD...BALD KOMMT DIE ZEIT, DA MEINE VOLLSTÄNDIGE KRAFT ZURÜCKKEHRT UND ICH WIEDER HERRSCHE!!! BEREITE DIE APOKALYPSE VOR...BEI MEINEM NÄCHSTEN BESUCH WIRD SIE ENTFESSELT!!! BUHAHAHAMUHAHAHAHABUHAHAAAAAAA!!!“ „Ja mein Meister...ich tue mein bestes.“

 

 

 

Zurück zu den vier Engeln...

Darius und Loki gingen weiter durch Elveon und hielten an einer Quelle. Sie nahmen ein paar Schlücke und füllten ihre Fellflaschen damit auf. „Erinnerst du dich an noch was, Loki?“ „Nein...im Moment nicht, bis auf...“ „Auf was?“ Loki rannte los, zu einem großen Schloss. „Loki! Warte!“ Darius kam kaum hinterher. Loki lief weiter...in einen Thronsaal... „Hier hat mein Vater gesessen!“ Er sah zu Darius mit traurigem Blick. „Hech...hech...dein Vater war...“ „König Tuireth Tirnan’og Elveon.“, beendete Loki den Satz. „Loki...du bist...der letzte Herrscher Elveons!“ Loki konnte ein Schmunzeln nicht unterdrücken. „Dann werden sie zurückkehren...“ „Wer? Die Elveon?“ „Lies es.“ Loki zeigte zum Gemälde über dem Thron. Es zeigte, wie die Elveon ihre Rückreise von Avalon antreten und ein blonder...Engel...sich die Flügel abschnitt, um durch die Salbung einer weiß gekleideten Heilerin neue Stärke zu erlangen. „ER wird derjenige sein, der sich der Schmach der weißen Schwingen entledigt und seinem Volk die natürlichen bringen wird! ER ist derjenige der sein Volk in die Schlacht gegen den EINEN führt!“ „Loki weißt du was das heißt?“ Unter einem kichern sagte er: „Ich werde mein Volk gegen Gott führen, wenn die Apokalypse kommt.“ „Loki...ich denke ich weiß jetzt, warum Er uns hierhin geschickt hat...Wir kommen hier nicht mehr raus...“ Aber Loki hörte ihm nicht zu. Er ging einen Raum weiter. Es waren die königlichen Gemächer. „Da...das war die Rüstung meines Vaters. Und sein Schwert ist auch noch da.“ Loki warf seine Sachen weg und zog die seines Vaters an. „Loki...du bist ein würdiger Nachfolger...“ Darius kniete vor ihm nieder. „Was tust du da?“ „Nun...Majestät...Ich tue das, was einem König gebührt.“ „Aber wir haben geschworen nur vor IHM niederzuknien.“, ließ Loki anklingen. „ER hat uns aber hierher verbannt, Loki!“ Loki machte ein trauriges Gesicht. „Was ist los mit dir, Loki?“ „Er hat uns verbannt? Meinst du das ernst?“ „Ja...als wir vor ihm standen, sah ich, wie er am Töpfertisch etwas Neues formte...und die Gabe der Apokalypse lag ebenfalls dort.“ Plötzlich war Lokis Gesicht mit Freude erfüllt. „Das heißt...wir sind...frei?“ Darius überlegte...daran hatte er noch gar nicht gedacht. Sie waren frei... „Du hast Recht, Loki. Wir sind jetzt frei!“ Sie machten sich auf den Weg zurück zum Lager. Als sie ankamen, erzählten sie den beiden, was sie herausgefunden hatten. „Das kann ER nicht tun! Und Loki ist der König der Elveon? Was habt ihr getrunken?“, pöbelte Bartelby. „Wenn wir es doch sagen!“ Sie setzten sich zusammen und überlegten, was sie jetzt tun sollten. „Es wird hier wohl keinen Vollmond geben...dafür hat ER bestimmt gesorgt.“ „Loki...kannst du dich daran erinnern, wann es den letzten Vollmond gab?“ „Der letzte war...bei...ihrer Abreise...“ „WAS? DAS IST JAHRHUNDERTE HER!“ „Hey, Bartelby! Rede nicht so mit Loki, das hat er nicht verdient!“ „Ach nein? Wer ist denn Schuld daran, dass wir das erste Mal verbannt wurden?“ „Halt ihm das nicht immer vor, verdammt!“ Loki sah traurig in die Runde: „Hört auf...hört auf damit...Ihr sollt AUFHÖREN!!!“ Er begann zu weinen...Einige der Tränen fielen auf das Wappen auf seiner Brust und wuschen den Staub herunter. Lokis Rüstung glühte grünlich und der Tag endete. Die Nacht verdrängte das Licht immer weiter, bis es ganz dunkel war. Loki sah auf und am Himmelszelt offenbarte sich der Vollmond. Kurz darauf, heulte der Wolf und silberner Nebel zog auf. Er legte sich auf den Boden und der Pfad der Elveon war zu neuem Leben erwacht. „Seht ihr? Er ist ein Elveon!“ Sie spurteten den Weg entlang und hörten wunderbare Gesänge. Loki sah grinsend zu Bartelby: „Sag kein Wort Loki, sag kein Wort!“ Mit einem Lächeln auf den Lippen verfolgten sie den Weg weiter und immer tiefer in das Land der Elveon, bis sie an einen riesigen See kamen. Der Pfad führte über die Wasseroberfläche zur Mitte des Gewässers. „Prima und jetzt?“ Loki lächelte weiter. „Er trägt uns.“ Loki ging voran, über das Wasser und die anderen taten es ihm gleich. Am Ende des Weges angekommen, türmte sich das Wasser auf, Erdbeben erschütterten die Ebene und eine gewaltige Tempelanlage tat sich ihnen auf. „Was ist...?“ „Das ist das Heiligtum meines Volkes. Das ist das Illdrasilion!“ Die Erschütterungen legten sich und das Wasser flaute ab, als Loki vor dem Eingang stand. „Wollen wir es betreten?“ „Ihr zuerst eure Majestät.“ Darius schmunzelte ihm zu und Loki öffnete die Tür. Sie standen in einer riesigen Halle, die reich verziert war, mit meisterhaften Fresken. „Ich...ich sehe es zum ersten Mal von innen.“ Loki kamen die Tränen. „Ich habe immer davon geträumt es einmal betreten zu dürfen.“ Dracil sah Bartelby, Loki und Darius an. „Was machen wir jetzt hier?“ Darius schaute zu Loki herüber, der sich die Wandbemalungen ansah. „Loki? Hast du was entdeckt?“ „Ich...ich bin mir nicht sicher...aber laut der Inschrift müssen wir zum Kern des Tempels. Dort steht mir eine Prüfung bevor...“

 

 

 

Zurück zu uns...

Wir waren wieder an dem Ort, an dem ich Nemesis das erste Mal begegnete. „Gatekeeper? Bist du da?“ Doch keine Antwort. Wir bewegten uns zu dem Kerker auf einer Wolkeninsel. „Hier hat Nemesis mich angekettet. Ahhh...Gatekeeper da bist du ja.“ „Ich dachte, du würdest erst zurückkehren, wenn du mich hier herausholen kannst?“ „Ja, das können wir.“ „Wer ist das?“ „Mein Bruder Iskarot.“ „Sehr erfreut.“ „Ebenfalls.“ Der Keeper kam näher. „Nun, wie hast du gedacht, mich zu befreien?“ „Wir benötigen deine Fähigkeit, Seelen aufzunehmen.“ „Wie soll mir das helfen?“ „Er ist einer unserer Freunde, wie du einer bist. Er gehört zur vierten Generation, Sasuke heißt er.“ Er sah mich verwundert an. „Vierte...Generation? Ist es wieder so weit gekommen? Das Chaos ist also zurückgekehrt?“ „Ja...wir brauchen dich...also?“ „Nun gut...ich lege mein Schicksal in eure Hände.“ „Sehr gut...vielen dank Ehnel Elysion.“ Wir betraten mit ihm die zweite Sphäre der Traumwelt. „Sasuke? Komm her! Wir haben jemanden gefunden, der dich aufnimmt.“ Sasuke erschien. „Du bist also mein neuer Wirt?“ Er schritt um ihn herum mit fragender Miene. „Er ist zu groß, zu klobig, zu langsam!“ Wir alle sahen Sasuke böse an. „Das wird man doch wohl noch sagen dürfen? Nicht?“ „Du scheinst die Fähigkeiten der Archonten bei weitem zu unterschätzen. Wir, das heißt unser Körper passt sich dem Ebenbild der Seele an.“ „Ohh...na dann...was muss ich tun?“ „Berühre meine Schulter.“ Sagte der Gatekeeper bestimmend zu Sasuke. Er tat es und ein gigantischer Wirbel aus Licht und Energie fegte durch die Traumwelt. Nachdem er sich gelegt hatte, sahen wir zum Gatekeeper. Er war wirklich kleiner geworden, seine Muskelmasse hatte ebenfalls abgenommen. Alles in Allem war er Sasukes Figur ebenbürtig. „Das ist phantastisch! Er hat sich genau meinen Wünschen angepasst. Herrlich!“ Sasuke vollführte ein paar Kunststücke und landete sanft, nach einem gewaltigen Sprung. „Sasuke? Wir müssen los. Wir haben noch was zu erledigen.“ „Ach ja? Was denn?“ Ich sah ihn finster an... „Deinen Bruder und Orochimaru finden.“ „Oh ja...die beiden...wo fangen wir an zu suchen?“ „Es müsste bei dir genau so funktionieren, wie bei mir und Kankuro. Du solltest ihn spüren können, wenn wir in der materiellen Welt zurück sind.“ Gesagt getan. In der Realität angekommen versuchte Sasuke sich zu konzentrieren. „Ich glaube ich habe ihn...aber er ist sehr schwach zu spüren. Östlich von hier. Los!“ Wir flogen los. Der Gatekeeper genoss seine Freiheit und, wie ich spüren konnte, Sasuke auch. Er ging auf einer Insel herunter, auf der ein Gewaltiger Turm stand. „Hier müsste es sein...denke ich...“ „Nichts wie rein!“ Doch kaum hatten wir den Turm betreten, fiel die Tür hinter uns ins Schloss und ließ sich nicht mehr öffnen. In der Halle, in der wir standen, waren merkwürdige, dunkle und abscheuliche Kreaturen in die Wand gemeißelt und Schriften ebenfalls. „Ich seh’ mir die Gravuren mal an.“ Ich las die Texte an der Wand und holte die anderen dazu, aber auch ihnen war es schleierhaft, wer oder was mit der Inschrift gemeint war. Wir beschlossen, die einzige Treppe in diesem Raum hochzugehen und befanden uns in einem Raum, der durch und durch mit Spiegeln versehen war. „Was machen wir jetzt? Ehnel hast du eine Ahnung?“ „Wartet...wir müssen höher...“ „Aber...wie?“ Kaum hatte ich meinen Satz vollendet, traten unsere Spiegelbilder aus den Wänden. „Ihr drei...kämpft um zur nächsten Etage zu gelangen!“ Wir sahen uns an...und griffen an. Doch der Kampf nahm kein Ende. Jede unserer Bewegungen wurde von ihnen geblockt. Kein Wunder sie waren ja Spiegelbilder. „Was machen wir jetzt, Seph?“ „Wenn ich das wüsste Isk...warte...vielleicht...“ Ich rief Gaara herbei. Doch leider tat mein Spiegelbild es mir gleich. „Verdammt!“ „Iskarot? Sephirot? Was wäre, wenn wir die Spiegel zerstören würden?“ „Einen Versuch ist es wert! Also auf die Spiegel.“ Wir preschten auf die Verkleidung ein und einer nach dem anderen zerbrach. Unsere Spiegelbilder lösten sich auf. „Ihr habt gut gekämpft ihr drei. Nicht nur Kraft auch der Verstand ist entscheidend. Euch ist der Weg zum nächsten Stock gewährt.“ Eine weitere Treppe erschien und wir gelangten weiter.

 

 

 

Im Illdrasilion...

„Wie gelangen wir dort hin Loki?“ Doch Loki sah sie an. „Wir kommen dort nicht hin...der Weg ist nur mir bestimmt...ihr könnt gehen, ihr seid frei.“ Darius glaubte nicht, was er da hörte. „Loki, ich lasse dich hier nicht allein!“ „Wir auch nicht!“ Kam es aus Bartelbys und Dracils Mund. Und Loki begann erneut zu weinen. „Ihr seid wahre Freunde...Danke...“ Sie schritten an einem Bachlauf entlang zu einer Pforte. „Hier müssen wir durch. Also wie war das doch gleich...hmmm.“ „Worüber denkst du nach? Mach sie auf...“ „Das kann ich nicht...man muss das richtige Wort kennen. Moment was steht da über der Tür? Sprich, Freund, und dir wird aufgetan.“ Sie starrten die Tür an. „Ich weis einfach nicht, was ich sagen soll...wartet...Sprich, Freund, und dir wird aufgetan...Freund!“ Und die Tür öffnete sich ohne Geräusche. „Sehr gut Loki.“ Diese Halle bestand fast ausschließlich aus einer Wendeltreppe nach unten. „Da geht es also herunter?“ „Ich denke ja...aber es gefällt mir nicht...wer weis, was da unten auf uns wartet...“ „Egal...ich muss mich der Aufgabe stellen!“ Loki rannte die Treppe hinab und die anderen versuchten Schritt zu halten. Die Treppe schien kein Ende zu nehmen...aber je weiter sie nach unten kamen, umso heller wurde es. „Sollte es nicht dunkler werden, wenn wir nach unten gehen, Loki?“ „Das habe ich mir eben auch gedacht...ich weiß nicht, was dort ist, oder woher dieses Licht kommt...aber es macht mir Angst, es ist kalt.“ Doch sie merkten, dass Loki, je näher sie dem Ende der Treppe kamen, sich veränderte. Dann hörten sie eine merkwürdige, weibliche Stimme. „I will break until I’ve thought of what’s written on my heart. I will BREAK! BREAK! I’m so sick in faceing with where I live, let me live without this, I don’t take a bliss, something shocks! If you want more of this, I can push out, sell out, DIE OUT! So you shut up and still sieve me with my screaming in your itching gears. Hear it, I’m SCREAMING IT, you’re heating to it now. Hear it, I’m SCREAMING IT, you tremble at this sound! You sink into my clothes; this invasion makes me feel worthless, SUPER SICK!” „Wer spricht da?” Doch die Stimme schien verschwunden zu sein.” Unten angekommen brach Loki zusammen. „Loki? LOKI?! Was ist los?“ Sie eilten zu ihm und sahen einen schrecklichen Anblick. Lokis Adern waren grün geworden, seine Haut ungesund grau. Er atmete schwer, rappelte sich aber wieder auf und setzte seinen Weg fort. Während der ganzen Zeit sprach er kein Wort mehr, bis sie zu einem Tunnel kamen. Loki blieb stehen und wandte seinen Blich zu den anderen. „Hier müssen wir jetzt durch...und laut der Inschrift...wird es dort schrecklich. Wir werden mit unseren Ängsten konfrontiert...“ „Das schaffen wir schon Loki...nur um dich mache ich mir Sorgen, Loki...“ Loki war Darius dafür sehr dankbar...aber sie mussten weiter. Im Tunnel war das Licht zu Hause, was den Treppenweg erleuchtete - kleine Pilze. In mitten des Tunnels begann es dann. Das Licht erlosch langsam, aber stetig und offenbarte ihnen, was am Ende auf sie warten würde...ein gewaltiges Gewölbe. Sie schritten voran und betraten die Höhle. Dort fielen sie in einen tiefen Schlaf, in dem ihre Ängste Realität wurden und sie ihre Vergangenheit sahen...

 

 

 

Dracils Traum...

Er befand sich in einem pompösen Schloss und ging auf den Balkon. Er betrachtete den Sternenhimmel und begann seine Seele sprechen zu lassen. „ With just a look, they shock! And heavens bound before him! Simply a look can break my heart! The stars that pierce the sky, he left them all behind, we’re left to wonder why, he left our soul behind! Dreams of his crush won’t pass, or how they all adored him! Beauties were lost, when spiralled down! The stars that mystify, he left them all behind! And always children cry, he left our soul BEHIND!!!” In diesem Moment kam eine Lichtsäule vom Himmel und traf Dracil. Er verbrannte bei lebendigem Leibe. Dann stand er angekettet in einem schwarzen Raum.

 

 

 

Bartelbys Traum...

Er lag hoch in den Wolken und spielte Harfe, wie früher. Dann verfärbten sich die Wolken wie bei einem Gewitter. Aber Bartelby spielte weiter und weiter und weiter, bis er fiel. Er fiel tiefer, wollte seine Flügel aufspannen, doch waren sie verschwunden. Angst und Tränen schossen ihm ins Gesicht und seine Seele sprach zu ihm. „So can you feel your heartbeat racing? Can you feel the tension rise? Can you see the path you’re walking? Or are these signs too hard to recognize?“  Der Aufprall zertrümmerte ihn. Dann stand er angekettet in einem schwarzen Raum.

 

 

 

Darius Traum...

 Er war bei seiner Familie und hielt seine Frau fest im Arm. Dann hörten sie, wie etwas auf das Dach schmetterte. Es wurde immer lauter, immer härter. Darius ging heraus um zu sehen, was es war. Steine, Eis und Regen prasselten nieder. Er sah hoch und seine Seele sprach. „Everybody’s screaming! We’re only bleeding! Cause I’ve seen this world through bloodshot eyes! And I can’t decide who’s on my side! I’m sick of watching my mouth with everybody looking at me! I’m sick of wasting my time; this city offers nothing to me! Everybody’s screaming! We’re only bleeding!” Dann traf ihn ein großer Brocken und tötete ihn. Dann stand er angekettet in einem schwarzen Raum.

 

 

 

Lokis Traum...

Er war wieder zu Hause, bei seinem Vater, seine Mutter, seinem Volk. Er spielte in seinem Zimmer, bis er große Aufregung vor der Tür hörte. Er verließ sein Zimmer um nachzusehen. Doch das Schloss war leer. Alle waren weg. Er rannte heraus, in Richtung See und weinte. Er sah wie sie alle in die Schiffe stiegen. Er wollte mit, er wollte nicht alleine sein, nie wieder! Sein Vater rief ihm etwas zu, doch konnte er es nicht hören. Er sprang ins Wasser und wollte ihnen nach schwimmen, doch reichte seine Kraft nicht aus. Seine Seele tröstete ihn, denn sie wusste, was auf ihn wartete. „Part of where you’re going is knowing where you’re coming from. The hardest part of moving forward, are these times when we all stand alone. No, no! He will never believe! No, no! For all these times, that we walked away! For all these times, that I heard you say, give me something to believe in! Give me someone to believe in! Cruel knights, breaking the time, never gonna miss what you left behind! If you got the chance to do it again, would you change it?” Dann stand auch er angekettet in einem schwarzen Raum.

Sie erwachten und sahen sich an. „Hattet ihr auch...Erinnerungen?“ Fragte Loki die anderen. „Ja...aber wenigstens weiß ich jetzt, wie meine Familie umkam. ER war es. Er hat uns aus unserem Leben gerissen und uns zu seinen Sklaven gemacht!“ Und gegenseitig lösten sie ihre Ketten. Die Weibliche Stimme war erneut zu hören. „Ihr habt euch ihm entledigt. Ihr dürft vorangehen zur wahren Prüfung!“ Mit einem Grollen öffnete sich im Felsen ein Schacht, den sie hinab stiegen. Unten angekommen standen sie vor einem Podest, auf dem drei Gegenstände lagen. Ein Schwert, ein Schild und ein Umhang. „Was soll das für eine Prüfung sein?“ Fragte Bartelby die anderen. „Ich denke die Stimme wird noch mal zu uns sprechen, wenn wir es nicht selbst herausfinden.“ Sie teilten sich auf und suchten nach Hinweisen. Darius sah sich die Skulpturen an, die den alten Elveon gewidmet waren. Bartelby schaute sich an der Ostwand um, Dracil an der Westwand. Nur Loki stand unverändert vor dem Altar und grübelte. „Es kommt dir bekannt vor...erinnere dich Loki...erinnere dich.“ Sagte er sich immer wieder. Und dann hörte er in sich seinen Vater sprechen. „Das sind unsere Reliquien. Das Schild um das Volk zu schützen, das Schwert um es zu verteidigen und der Umhang um es zu hüten.“ Er legte es in dieser Reihenfolge an und seine Haut und Adern nahmen ihre ursprüngliche Farbe wieder an. Die mysteriöse Stimme ertönte erneut: „Ihr, der ihr die heiligen Relikte der Elveon tragt, seid königlichen Geblüts. Doch da ein König ohne Volk kein König ist, werden die Vorfahren zurückkehren, um euch auf eurem Weg zu begleiten!“ „Ich hab es geschafft. Ich habe es vollbracht. Ich habe die Prüfung bestanden.“ Und ein grünes Licht erfüllte die gesamte Höhle. Und die Erinnerungen von Loki und den anderen kehrten zurück. Er hatte den Bann Gottes gebrochen.

 

1.7.08 00:16


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